Ausstellungen 2018

Stipendium Junge Kunst 2018/2019: Die Wettbewerbsarbeiten

Eröffnung: So. 14.01.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 14.01. - 28.01.2018 

In jedem Jahr vergeben die Alte Hansestadt Lemgo und die Staff Stiftung Lemgo das Stipendium „Junge Kunst“. Drei ausgewählte Bewerberinnen zeigen Arbeiten, mit denen sie die Jury überzeugen wollen. Die KünstlerInnen beschäftigen sich unter anderem mit Malerei, Installation, Objekt-, Klang- und Videokunst.

An der zweiten Wettbewerbsphase teilgenommen haben Florina Leinß, Amina Brotz und Anne Pfeifer. Während der Ausstellungseröffnung wurde die Preisträgerin des Stipendium Junge Kunst 2018/19 bekannt gegeben.  

Wir gratulieren herzlich Anne Pfeifer aus München!   www.annepfeifer.com 

Anna Bart | Die Welt im Wohnzimmer

Malerei und Installation

Eröffnung: Sonntag, 11.02.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 11.02. - 11.03.2018

Die Bremer Malerin Anna Bart transferiert Alltagsgegenstände in Malerei, und das sowohl auf kleinen als auch auf großen Papierformaten. Einzelne durch ihre gestische Malerei verfremdete Gegenstände sitzen freigestellt auf dem Bildträger, auf mehrere Papierbahnen gemalte nahezu lebensgroße Häuserfronten füllen ganze Wände, Wohnzimmer-Interieurs werden zu begehbaren Malerei-Installationen. Hier zeigt sich die Malerei als realer begehbarer Raum - leichte und semitransparente Architekturpapierbahnen schweben scheinbar im Raum und lassen das Motiv sowohl von Vorder- als auch Rückseite durchscheinen. Es eröffnet sich ein besonderer Blick auf die scheinbar banalen Dinge, der auch auf kleinem Format zu mehrmaligem Hinsehen einlädt.

Maria Visser | Y2K17

Stipendium Junge Kunst der Alten Hansestadt Lemgo und der Staff Stiftung Lemgo 2017/18

Eröffnung: Sonntag, 18.03.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 18.03. - 15.04.2018

Die künstlerische Arbeit von Maria Visser besteht aus drei Hauptbereichen: Performance, Skulptur und Magazinarbeit.

Während der Residenz in Lemgo hat sie zwei Modekollektionen entworfen, welche jugend- und subkulturelle Erscheinungsmerkmale aufgreifen. Diese Kollektionen wurden für die neue und zur Ausstellung erscheinende Ausgabe des CHIC Magazins abgelichtet. Sie verweisen auf urbane und alltägliche Räume außerhalb der Ausstellung.

Year 2 Kilo 17 ist der Ausstellungs- und Magazintitel – er ist eine Zeitkapsel!

Zur Eröffnung wird die Kollektion in einer Tanzperformance präsentiert, die in Zusammenarbeit mit dem Choreograph und Tänzer Dhélé Tchekpo Agbetou und seiner Wake Up O.W.L. Company, unterstützt von der DansArt Academy Bielefeld, entstand.  

Dorthe Goeden | Zeichnungen und Schnitte

Eröffnung: Sonntag, 29.04.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 29.04. - 03.06.2018

Dorthe Goeden setzt sich in ihren Arbeiten mit Wahrnehmungs- und Erinnerungsprozessen auseinander. Sie hinterfragt den Zusammenhang von Bild und Abbild, die Idee von Identität und ob das Gefühl von Vergänglichkeit an bestimmte Orte oder Dinge gebunden ist.

Kleinformatige Zeichnungen bilden den Ausgangspunkt für komplexe Bildkonzeptionen bis hin zu raumfüllenden, skulpturalen Installationen. Diese basieren in der Regel auf Papierschnitten. Oft durchdringen sich Motive. Eine klare Trennung zwischen Vordergrund und Hintergrund scheint unmöglich.

Reduktion und Rhythmisierung werden zu bildbestimmenden Elementen. Allen Arbeiten liegt die Linie als wesentliches Gestaltungsmerkmal zu Grunde. Dennoch durchdringen sich Zeichnung, Malerei, Relief und Skulptur.

Josef Rosalia Hein | the life between death and death

Eröffnung: Sonntag, 17.06.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 17.06. - 15.07.2018

Geboren 1979 im pfälzischen Bad Dürkheim lebt und arbeitet Josef Rosalia Hein heute in Düsseldorf. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er 2003 bis 2010 zuerst an der Kunsthochschule Kassel, dann am Sichuan Fine Arts Institute Chongqing (VR China) und an der Kunstakademie Düsseldorf. 2008 war er erneut in China tätig, als Artist in Residence des Residency Program Chongqing (VR China). 2012 wurde ihm der Pfalzpreis für Malerei zuerkannt.

Hein arbeitet mit den unterschiedlichsten Werkstoffen in den Sparten Malerei und Bildhauerei, zumeist in Werkgruppen, die - wie er sagt - immer zueinander in Verbindung treten. Seit 2007 arbeitet er an einem andauernden Zyklus mit dem Titel „the life between death and death“. Dabei handelt es sich um Arbeitsproben, die stark beeinflusst sind von den zeitgenössischen Medien, von Reportagefotografien, Film und Fernsehen, die auch in seine Bildsprache verschlüsselt Eingang finden. (Anke Burgard)

Lippischer Künstlerbund e.V. | FAKE!

Eröffnung: Sonntag, 26.08.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 26.08. - 16.09.2018

„Am Anfang war das Wort!“ Aus diesem abendländischen Wahn, die Welt der Ideen zur letztgültigen Wahrheit zu erklären, folgt seit mehr als 2000 Jahren die Diskriminierung des Bildes. Was wird dem Bild vorgeworfen? Es bildet die materielle Welt nur ab. Es ist sekundärer Natur und prinzipiell eine Vortäuschung von Realität, ein zweiter Aufguss sozusagen. Deshalb kann ein Bild nicht das wahre Wesen der Dinge offenbaren.

Mit dieser Bildauffassung hat die Klassische Moderne ausdrücklich gebrochen, indem sie dem Bild selber zu originärer Realität verhalf. Seitdem geht es nicht mehr nur um ein Gemeintes, sondern vorwiegend um das Wie und Was des Gezeigten. Die Ausstellung vereinigt Beispiele von Illusion, optischer Täuschung, Fälschung und Ähnlichem: Alles FAKE?

Veranstalter: Lippischer Künstlerbund e.V. 

Anja Harms & Eberhard Müller-Fries

Buchskulpturen | Künstlerbücher | Installationen

Eröffnung: Sonntag, 09.09.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 09.09. - 28.10.2018

Eine Ausstellung im Obergeschoss des Hauses. 

Geöffnet: 09.09. - 16.09.2018 und 30.09. -  28.10.2018.

Die Literatur ist der ständige Begleiter der Künstler Anja Harms und Eberhard Müller-Fries. Gedichte u. a. von Paul Celan, Hans Arp, Ingeborg Bachmann, Johannes Bobrowski – aber auch altenglische Elegien und die Gesänge aus dem finnischen Nationalepos „Kalevala“ stoßen bei ihnen etwas an, was sie in Farben, Formen und Strukturen übersetzen.

In ihren Werken vereinigen sie zwei Künste. Anja Harms ist Buchkünstlerin, Eberhard Müller-Fries Bildhauer. Ihre gemeinsam erschaffenen Arbeiten leben von der künstlerischen und handwerklichen Aneignung des jeweils anderen. Es entstehen raumgreifende, lesbare Skulpturen, Installationen, Buchskulpturen und Künstlerbücher. Sie denken zusammen, was sich ausschließt und eröffnen damit neue Perspektiven.

Katinka Theis | GROUND

Eröffnung: Sonntag, 30.09.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 30.09. - 28.10.2018

Katinka Theis untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit die Wirkungsweise von architektonischen Räumen. Dabei spürt sie den Machtverhältnissen nach, die sich durch monumentale Strukturen in städtebaulichen Situationen und überdimensional großen Landschaften ausdrücken. Die Objekte und Installationen bewegen sich thematisch an der Schnittstelle von Skulptur und Architektur. Sie können ebenso bildhauerische Arbeit, als auch visionäre Architekturmodelle darstellen, die auf eine Form prägende, übergeordnete Ebene verweisen. Schon der Titel der Ausstellung „ground“ führt mit seiner doppelten Bedeutung von „Boden“ und „Grund“ auf die formale wie inhaltliche Auseinandersetzung der Werke in der Ausstellung hin. Alle Objekte verkörpern in unterschiedlicher Art Fragmente von räumlichen Gegebenheiten, die das Erleben von dem Grund und Boden, auf dem wir stehen, auf eine existenzielle Weise in Frage stellen. Versetzt man sich in die architektonischen Gebilde hinein, scheint es keinen geraden Boden mehr zu geben. Die Objekte und Installationen schaffen eine abstrakte, architektonische Welt aus Relationen geometrischer Flächen, die den Betrachter dazu einladen, einen selbst gewählten Maßstab einzunehmen und die Werke der Ausstellung auf einem individuellen Weg zu erkunden.

Jorinde Voigt und Schüler | Zeichnung, Malerei

Eröffnung: Sonntag, 11.11.2018 um 11.30 Uhr
Dauer: 11.11. - 16.12.2018

Eine Ausstellung im Erd- und Obergeschoss des Hauses. 

Jorinde Voigt, geb. 1977 in Frankfurt a.M., lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Universität der Künste in Berlin und schloss dort 2004 als Meisterschülerin von Katharina Sieverding ab. Bekannheit als Künstlerin erlangte sie durch großformatige, feingliedrige Zeichnungen auf Papier. Als Bezeichnung für ihre Arbeiten zieht sie den Begriff der Partitur dem der Zeichnung jedoch vor. Hierzu erklärt sie in einem Interview: „Partituren sind wie meine Arbeiten als konzeptionelle Setzungen im Grunde Handlungsanweisungen für die Vorstellungskraft…“

Seit 2014 ist Jorinde Voigt Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Gemeinsam mit ausgewählten Studierenden wird sie die Ausstellung im Rahmen der Reihe „Meister und Schüler“ in Lemgo gestalten. Veranstalter: Lippische Gesellschaft für Kunst e.V.

Öffnungszeiten

Do. - So.: 10-13 Uhr sowie 13.30-18 Uhr 
An Eröffnungstagen: 10-18 Uhr

Eintritt frei! 

Wir freuen uns über eine Spende!

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